Le site de Anne Givaudan et le Dr Antoine Achram
Es ist passiert… ich hatte das Chikungunya-Fieber!
Wir waren gerade dabei, nach einer Woche der Ruhe, der Entspannung und der Muße, nach Europa zurückzukehren, als ich plötzlich einen Schmerz im rechten Daumen spürte. Ohne gleich an ein psychologisches Problem zu denken, dachte ich ganz banal an den Regen, der gerade gefallen war und auf den ich vielleicht sensibel war!
Nichts dergleichen, es waren die ersten Symptome des Chikungunya-Fiebers.
Dann ging alles sehr schnell: entsetzliche Gelenkschmerzen und über 40 Grad Fieber. Stellt euch vor, für 48 Stunden nicht die geringste Bewegung machen zu können. Das bedeutet, dass wenn ihr Durst habt und die Wasserflasche neben euch steht, ihr sie eine Weile anseht und dann vor Müdigkeit einschlaft.
Zweite Etappe: ihr wacht auf und versucht, euch der Flasche zu nähern, aber dort angelangt, neue Pause, ihr schlaft wieder ein.
Dritte Etappe: eine barmherzige Seele reicht euch die Flasche, aber ihr seid unfähig, den Verschluß zu öffnen, der gesamte Bewegungsapparat ist blockiert und schmerzend und funktioniert nicht mehr.
Kurz gesagt, ihr schlaft wieder ein, erschöpft und ohne getrunken zu haben, es sei denn, ihr habt jemanden, wie ich, der sich umsichtig um euch kümmert. Das Problem war, dass mein Krankenpfleger am nächsten Tag genauso krank war!
Da wir also beide bettlägrig und im gleichen Zustand waren, brauchten wir eine dritte Person, die sich um uns kümmerte.
Danach, so verrückt das ist, erholt man sich etwas, man geht schief und mit gebeugtem Rücken, schläft weniger, kommt die Phase, wo man mit Pusteln übersät ist und alles von vorne beginnt.
Was die Sache etwas weniger persönlich macht, ist zu wissen, dass fast die Hälfte der Bevölkerung von Guadalupe von diesem Virus befallen ist.
Ich hätte mir niemals gedacht, dass so ein kleines Biest so viel Schaden anrichten kann…
Aber wenn so ein kleines Tierchen so mächtig ist, bedeutet das auch etwas sehr Positives: wir, die in Bezug auf das Geschehen auf der Erde unbedeutend und machtlos zu sein scheinen, sind imstande, eine andere Art von Viren zu verbreiten, die den ganzen Planeten erreichen werden. Die der Liebe, der Freude, des Mitgefühls… entscheiden wir uns also für den zu übertragenden Virus und piksen damit den ersten, der vorbeikommt.
An die Arbeit! Wenn das nicht eine gute Nachricht ist: ganz alleine, klein und banal werden wir die Welt verändern.
Herzlichst und voller Freude,
Eure Anne Givaudan
Rezept für das Chikungunya-Fieber: da es keine spezifische Behandlung gibt, um dieses „Problem“ in Griff zu bekommen, haben wir Magnesiumchlorid genommen und glaubt mir, es ist ein wirksames Mittel.
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